Zweiter «Arbeitstag» der Abklärung

Gestern abend bekam ich etwas Schmerzen in der Schulter, nahm ein Schmerzmittel und konnte um Mitternacht einschlafen. Heute wurde ich früh um 6 Uhr wach. In Worblaufen beim Umsteigen traf ich eine junge Frau, die bei Gewa arbeitet. Sie steckt nicht, wie ich, in einer Abklärung von der Invalidenversicherung. Wir fuhren zusammen nach Schönbühl und gingen zu Fuss bis zum Gebäude der Gewa. Es war sehr kalt. Es schneite und alles war weiss. Ich hatte kalt und war froh, als ich drinnen war.

Büroarbeitsplatz mit Bürostuhl, Holztisch, PC, einem schwarzen Korpus. Im Hintergrund weitere Arbeitsplätze, eine Stehlampe, Regale mit vielen roten und blauen Ordnern, Fenster und Zimmerpflanzen. Links eine schwarze Trennwand. Parkettboden.

Mein Arbeitsplatz

Ich begrüsste meinen Abklärungsleiter. Er gab mir 3 verschiedene Aufgaben. Zuerst habe ich mit Word Übungen gemacht. Ich musste etwa 7 bis 8 Seiten lang genauso eingeben wie von einer Vorlage vorgegeben. Es waren etwa ein Dutzend verschiedene Formen. Windows Programme verstehe ich ein bisschen. Zuhause bin ich an Apple gewohnt. Windows kenne ich noch von früher, aber die neuen Windows-Programme sind mir noch fremd. Darum musste ich ein paar Mal den «Chef» fragen und mir Sachen zeigen lassen, z. B. Kopf- und Fusszeilen und auch das Querformat. Er war nett und hat mir geholfen.

Danach musste ich kopfrechnen. Etwa vier Seiten lang die vier Grundrechenarten Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division, dazu Dreisatzrechnen und Zahlvergleiche. Bei grossen Zahlen habe ich den Taschenrechner genommen. Dreisatzrechnen habe ich damals gelernt aber wieder vergessen. Ich erklärte dem «Chef», dass ich schlechte Bildung hatte.

Vier schwarze Liegestühle von der Sorte, die man nach hinten klappen kann. Eine Zimmerpflanze. Hellgrauer Boden und Wände. Stimmung leer und etwas kalt.

Ruheraum Frauen

Nach dem Mittagessen habe ich mich im Ruheraum der Gewa entspannt.

Die letzte Aufgabe war mit einem Schraubenschlüssel Muttern von einer Halterung zu lösen. Das brauchte Kraft und Geschicklichkeit und ich wurde müde. Zum Glück kam dann mein Mann mich abholen um 16 Uhr und ich konnte nach Hause.

Heute empfand ich die Abklärungsarbeit als anstrengender als gestern. Ich war froh, dass ich abgeholt wurde!

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