Erster Kontakt der IV

Ende August 2011 bekam ich ein Schreiben vom Regionalen Ärztlichen Dienst der IV-Stelle Bern. Man bat um Rückruf, weil man uns nicht anrufen konnte. Es gehe dabei um eine «Arbeitsabklärung».

Mein Mann rief für mich am 31. August 2011 über die Telefonvermittlung der Gehörlosenzentrale die Praxisasstientin1 des ärztlichen Dienstes an. Er hat dabei ein Protokoll des Telefonats gemacht. Hier ein Auszug aus dem Protokoll:

Praxisassistentin: «Für so eine Arbeitsabklärung muss Frau Ly während vier Wochen jeden Tag nach Zollikofen in ein Institut gehen, wo sie verschiedene Arbeiten ausführt. Sie wird dort in Begleitung sein von einem Arzt. Und anhand dieser Arbeitsabklärung möchte man schauen, wie das so arbeitstechnisch aussieht, auch das mit der Rentenabklärung, damit das alles vorwärts geht.»

Mein Mann: «Warum muss sie das machen? Sie ist gehörlos. Sie müssten für die ganze Zeit eine Dolmetscherin organisieren. Klappt das mit dem Dolmetschen? Sonst macht diese Übung keinen Sinn, weil die Kommunikation nicht funktioniert. Es braucht eine professionelle Dolmetscherin, also eine Gebärdensprachdolmetscherin von der Procom.»

Praxisassistentin: «Ja, ich nehme das mit der Dolmetscherin zur Kenntnis und werde das abklären. Aber das sollte eigentlich kein Problem sein, dass sie da jemand begleitet und übersetzt. Wir bestellen sie jeweils an einem bestimmten Ort. Ja genau, Procom.»

Mein Mann: «Vier Wochen jeden Tag?»

Praxisassistentin: «Ja, genau, vier Wochen jeden Tag. Ich schlage Ihnen vor, dass ich das mal abkläre wegen der Übersetzung und dass ich mich nachher wieder bei Ihnen melde. Das Ziel ist natürlich dann, dass sie das 100% machen kann, jeden Tag. Aber wenn man sieht, dass das gar nicht geht, würde man es verkürzen.»

Mein Mann: «Okay, das muss ich auch abklären lassen bei der Fachstelle für Gehörlose. Sie machen ein Schreiben, in dem Sie genau erklären, was alles gemacht werden muss, und was die Pflichten und Rechte meiner Frau sind. Dann klären wir das zusammen mit der Fachstelle ab, und sie wird Ihnen Bescheid geben, wie das am besten organisiert wird.»

Praxisassistentin: «Genau, machen wir es so. Das ist tiptop. Wenn Fragen auftauchen, können Sie sich jederzeit wieder melden.»

Ein paar Tage später bekamen wir einen weiteren Brief (unten Transcripts).

Transcript Seite 1: iv ai be Frau Cam Ly / Versicherten-Nr. 765.9001.3345.67 / Neuhausweg 3 Referenz: 624.74.690.216 / 3063 Ittigen Mitteilungs-Nr: 3022.01172.52490 / Datum: 01.09.2011 — / Zuständig: — / Direktwahl: 031 379 — / Arbeits-Marktlich-Medizinische Abklärung / Sehr geehrte Frau Ly / Wie ich mit Ihrem Mann abgemacht habe, erhalten Sie beiliegend ein Infoblatt, welches Sie über die AMA (Arbeits-Marktlich-Medizinische Abklärung) informiert. / Eine solche AMA dauert 4 Wochen. Während dieser Zeit werden Sie verschiedene Tätigkeiten und Arbeiten ausführen und dabei von einem Arzt und einem Arbeitsagogen begleitet werden. Eine solche Abklärung ist sinnvoll und notwendig um die Rentenabklärung zu beschleunigen. Es wird ihnen während dieser Zeit ein Taggeld ausbezahlt, sowie die Reisekosten übernommen. / Eine Gebärdensprach-Dolmetscherin werden wir für diese Zeit via Procom organisieren. / Falls noch Fragen auftauchen oder etwas unklar ist, können Sie sich gerne bei uns melden. Ansonsten warten wir auf ihren Bescheid um ein Datum für die Abklärung abzumachen. / Freundliche Grüsse / IV-STELLE KANTON BERN / Regionaler Ärztlicher Dienst / — / — / Medizinische Praxisassistentin / IV-Stele Kanton Bern – Chutzenstrasse 10 – Postfach – 3001 Bern – Tel. 031 379 71 11 – Fax 031 379 72 72 / Öffnungszeiten: 8.00 – 12.00 Uhr / 13.30 – 17.00 Uhr, Freitag bis 16.00 Uhr / IV 371 03.02
Transcript Seite 2: iv ai be / Information / Arbeitsmarktliche medizinische Abklärung (AMA) / Was ist eine AMA? / Die AMA ist eine arbeitsbezogene Abklärung in einer ausgewählten Institution für berufliche Integration. Sie wird jeweils von einem Arzt und von einer Eingliederungsfachperson der IV-Stelle Kanton Bern (AMA-Team) begleitet und unterstützt. / Was ist das Ziel einer AMA? / Mittels AMA wollen wir Ihre Leistungsfähigkeit bei einer zumutbaren Erwerbstätigkeit feststellen. Die AMA bildet die Grundlage für die nächsten Schritte, die zur Reintegration in den Arbeitsprozess und in die Gesellschaft führen sollen. / Für wen eignet sich eine AMA? / Wenn Sie infolge eines lang dauernden, gesundheitlichen Problems in ihrer bisherigen Arbeit eingeschränkt sind und/oder längere Zeit nicht mehr arbeiten konnten, können Sie mittels einer AMA herausfinden und erproben, wo und wie Sie unter Berücksichtigung Ihrer Beschwerden weiterarbeiten können. Dabei erhalten Sie konkrete Vorschläge für eine neue realistische Zukunft. / Wie ist das Vorgehen? / Im Gespräch besprechen wir mit Ihnen, wie die Abklärung gestaltet werden soll. Die Abmachungen halten wir anschliessend in einer Zielvereinbarung verbindlich fest. / Den Ort der Abklärung legen wir in Absprache mit Ihnen fest. Nach einem ersten telefonischen Kontakt erhalten Sie eine schriftliche Einladung. Während der AMA weden Sie regelmässig durch uns betreut. / Die AMA dauert vier Wochen. Sie arbeiten in dieser Zeit an ausgewählten, individuell auf Sie angepassten Arbeitsplötzen, wenn möglich ganztags. Ruhepausen und gesundheitsfördernde Unterbrechungen können in Absprache festgelegt werden. / Im Schlussgespräch mit dem AMA-Team werden Sie über die Ergebnisse und das weitere Vorgehen informiert. Ihr Leistungsprofil, welches für den Eingliederungsprozess in die Arbeitswelt die nötige Klarheit bringt, liegt zudem vor. Unmittelbar danach legen wir weiterführende Integrationsmassnahmen fest. / IV-Stelle Kanton Bern, Chutzenstrasse 10, 3001 Bern Office AI Canton de Berne, Chutzenstrasse 10, 3001 Berne / T 031 379 71 11, F 031 79 72 72, [email protected], www.ivbe.ch T 031 379 71 11, F 031 79 72 72, [email protected], www.ivbe.ch

Was ist eure Meinung? Wir freuen uns auf Kommentare. Kritische und lobende Anmerkungen sind herzlich willkommen.


1Um die Persönlichkeit der beteiligten Personen zu schützen, nennen wir entweder keine Namen oder nur Fantasienamen und zusätzlich schwärzen wir die Namen, wenn nötig.

7 Gedanken zu “Erster Kontakt der IV

  1. Liebe Cam Lieber Daniel
    Meine letzte Berufliche Massnahme ist nun 2 Jahre her, diese musste ich 3 Monate im Blinden und Behindertenzentrum in Bern machen, obwohl ich eine Heimarbeitsstelle als Bürstenmacherin habe! Ich hatte damals schon eine Blindenführhündin und ich sollte diese Massnahme mit einem Arbeitspensum von 100% leisten obwohl ich bereits 5 Jahre vorher genau dort schon eine Berufliche Abklärung gemacht habe! Damals wie auch im 2009 ist das selbe Resultat rausgekommen ich bin nur 40% leistungsfähig, dank meiner Augenärztin die mich dann für die letzten 2 Monate nur noch zu 50% arbeiten liess habe ich diese Zeit irgendwie überstanden! Ich kann gut verstehen wenn Dir liebe Cam diese AMA angst macht! Die medizinische Abklärung er gab sogar ohne das ich mit dem Arzt gesprochen oder gesehen habe der das Gutachten über mich geschrieben hat das ich zu 100% Arbeitsfähig bin obwohl ich nur noch auf einem Auge 5% Sehrest habe! Ich habe zur Zeit noch eine halbe IV Rente und ich habe sehr angst das mir diese Irgendwann weggenommen wird!
    Liebe Cam viel Glück ab dem 30.Januar und ich bin gespannt was Du zu berichten hast!!
    Liebe Grüsse
    Elvira

  2. Liebe Elvira

    Es ist toll, dass Du auch von Dir berichtest! Du bist die erste, die hier kommentiert.

    Wegen Zukunftsangst, ich habe bereits einen Beitrag vorbereitet, der wird in ein paar Tagen aufgeschaltet. Ich bin froh zu sehen, dass ich nicht die einzige bin, die Angst davor hat, was die IV in Zukunft machen wird.

    Cam

  3. Liebe Elvira

    Heute mittag hat Cam mich gefragt, was sie denn wohl genau machen muss bei der Abklärung. Ich habe keine Ahnung! Was für Arbeiten musstest du denn damals machen?

    Daniel

  4. Liebe Cam Lieber Daniel

    Gerne erzähle ich euch was ich so alles machen musste wärend meiner Abklärung im Blinden und Behindertenzentrum (BBZ), mit allen negativen und auch den wenigen positiven Eindrücken!

    Ich wurde zu erst zu einem Gespräch eingeladen ins BBZ bei diesem Gespräch waren anwesend die Berufsabklärungs Chefin vom BBZ die Berufsberaterin von der IV und meine Sozialarbeiterin von der Beratungs und Rehabilitationstelle für Blinde und Sehbehinderte und natürlich meine nun Pensionierte Führhündin Rila! Mir wurde der Betrieb gezeigt aber nur der teil in dem ich dann auch arbeiten musste das waren drei Bereiche 1. die Bürstenmacherei 2. die Ausrüsterei mit der Velospeichenabteilung und 3. die Sesselflechterei.

    Da ich damals noch in Heimberg wohnte hatte ich dank den schlecht abgestimmten Zugsverbindungen einen langen Arbeitsweg ich musste am Anfang nur am Nachmittag arbeiten , was für mich geheissen hat ich musste um 11Uhr zu Hause gehen so das ich um 12:40 pünktlich auf der Arbeit war ! Für mich persönlich wäre es zwar besser gewesen ich hätte am Morgen arbeiten können da ich dann die bessere Sehleistung habe den bis am Mittag bin ich bereits müde ! Zu dem wurde keine rücksicht genommen das ich einen Blindenführhund habe Rila war nicht überall erwünscht und es war so das Rila allergisch war auf diverse Materiealien die in der Bürstenmacherei verwendet werden! So musste ich für die Zeit in der Bürstenmacherei einen Ferienplatz suchen für Rila sie und ich hatten Glück und sie durfte 3 Wochen in einen liebe Familie !

    In diesen 3 Wochen musste ich 100% arbeiten! Arbeitsbeginn war um 7:30 die Kaffepause war um 9:15 15minuten dann ging es weiter bis um 11:50 anschliessend war bis um 12:40 Mittagspause um 15Uhr gabs nochmal eine Kaffepause ab 15:15 wurde dann gearbeitet bis um 17 Uhr ! Ich konnte diese 3 Wochen nicht jeden Tag solange arbeiten es war einfach zu viel für mich und das äusserte sich mit meiner heiss geliebten Migräne ! Der Abteilungsleiter war sehr verständniss voll und ich konnte wenn ich zu starke Kopfschmerzen hatte auch früher nach Hause es gab glaube ich auch etwa 5 Tage wo ich überhaupt nicht arbeiten konnte wegen den starken Migräne !

    In dieser Abteilung arbeiten etwa 15 Personen davon sind etwa 4 Personen Blind und Sehbehindert eine Person die auch dort arbeitet ist Gehörlos er ist nicht der einzige Gehörlose der dort arbeitet es gibt noch etwa 3 oder 4 weitere Personen sie sind meist in der Schreinerei beschäftigt ! Daneben gab es noch recht viele personen die eine psychische Behinderung haben!

    In der Ausrüsterei wo ich am Anfang arbeitete war es so das die meisten Mehrfachbehindert sind von Geistiger Behinderung über Down Syndrom und einer jungen Blinden frau ! Es war für mich die schlimmste Abteilung nicht das ich ein Problem mit anderen Behinderungen habe es war einfach so das die Betreungspersonen die dort arbeiten irgendwie das gefühl hatten sie müssen mich genau gleich behandeln wie eine Geistig Behinderte Person! Ein Beispiel Herr X kam zu mir und sagte ich müsse Schrauben in ein Säcklein abfühlen , zu erst müssen Sie das Säcklein öffnen dann nehmen Sie 10 Schrauben am besten zählen Sie sie einzel ab das es ja stimmt , geben die Schrauben in das Säcklein und schliessen ganz vorsichtig das Säcklein und legen das Säcklein in diesen Behälter !!

    Am nächsten Tag kam ich auf die Arbeit und ich musste Federn in einen grossen Karton legen und das 4 Std lang zu dem war es so das mann nicht gerne hatte wenn ich mit jemandem gesprochen habe, was für mich einfach normal ist den ich hatte früher als Serviceangestellte garbeitet, ich habe dann gefragt warum ich nicht sprechen soll mit den anderen die neben mir die genaugleiche arbeit machten, ich lenke Sie ab diese Menschen können nicht arbeiten und sprechen sie erledigen sonst ihre arbeit nicht genau! Man hat dann geschaut das neben mir jemand sitzt der die ganze Zeit nicht mehr gesagt hat als:“ ja ja hm hm schön „!!! Das mit den Velospeichen einsetzen hat natürlich nicht geklappt da für diese arbeit mein Sehrest zu anstrengend war !

    Nach 4 Wochen war ich froh diese Abteilung zu verlassen !!! Ich musste dann für 14 Tag in die Aussen Stelle der BBZ das war im Liebefeld dort war Rila ebenfalls nicht erwünscht ich habe aber darauf bestanden das meine Rila mit kommen muss und zu dem habe ich meine Augenärztin eingeschaltet weil ich immer wie mehr schmerzen in meinem Auge hatte das kam von der täglichen überranstrengung !! Rila musst in einem Büro von meiner Betreungsperson die 4 Std absitzen , ich musste dort z.b. eine Tablette in eine Flasche geben dann die Flasche schliessen und schütteln zur kontrolle ob die Tablette auch wirklich in der Flasche ist oder ein anderes Beispiel war ich musste einen Schlüsselanhänger aus einer Schachtel nehmen und überprüfen ob der Anhänger auch wirklich poliert ist sicherheitshalber hatte ich ein poliertuch das ich dann bei jedem Anhänger benutzt habe und in eine andere Schachtel verpaken !! Dort arbeiten viele psychisch Behinderte sprechen war auch nicht erlaubt das lenke von der Arbeit ab zu meinem einzigen glück war das ich mein MP 3 Player benutzen konnte so konnte ich wenigstens meine Hörbücher hören ! ich und Rila waren dann froh als die 14 Tage vorbei waren !!

    Nun durfte ich noch in die Sesselflechterei dies war wirklich meine liebste beschäftigung dort in dieser Abteilung sind die meisten Sehbehindert und Blind auch Rila war dort herzlich aufgenommen worden ! Ich habe dort Stuhlgeflechte neu gemacht das heisst zu erst hat die Schreinerei das alte Geflecht rausgenommen und dann habe ich einen Stuhl bekommen der jetzt ohne Sitzfläche war und ich durfte so ein Geflecht neu machen das ist eine sehr schöne arbeit !

    In der letzten Woche im BBZ gab es ein Abschluss gespräch an dem wieder die Berufsberaterin von der IV meine Sozialarbeiterin und die Chefin der Abklärung anwesend waren . Die Dame von der IV fragte zu erst warum ich die zeit nicht immer 100% gearbeitet habe und warum ich überhaupt ein Arztzeugniss hätte ? Ich habe Ihr gesagt das es einfach nicht mehr gehe als einen halben Tag zu arbeiten da die belastung für mein Auge zu gross sei ! Die Chefin vom BBZ hat dann gemeint das es so aussehe mit meiner Arbeitsleistung wenn ich mein Sehrest benutzen müsse sei ich nur noch 10 % belast bar und ohne den gebrauch meines Sehrests sei ich 20% belast bar ! Ich hatte wärend dem ganzen Gespräch das Gefühl das die Dame von der IV mich nicht ernst genommen hat sie meinte dann ganz nebenbei dann habe sich ja nichts verschlechtert bei mir ! Was eigentlich nicht stimmt den ich war im 2004 dort schon einmal getestet worden über 3 Monate ûnd ich war zu diesem zeitpunkt noch 40% leistungsfähig ! Das einzig positive war das ich meine halbe Rente behalten konnte aber mehr gibt es nicht da ich als Blind eingestuft bin!

    Man hat mir dort übrigens einen Job angeboten ich hätte dort von Montag bis Freitag jeden Nachmittag in der Bürstenmacherei arbeiten können Lohn 300Fr brutto ! Ich habe Abgelehnt denn dort wäre ich nicht glücklich geworden und ich hätte auf einen Blindenführhund verzichten müssen, ein leben ohne einen Führhund kann und will ich mir nicht vorstellen den ein Hund ist nicht nur ein Hilfsmittel sondern viel mehr für mich !!!

    So dieser Bericht ist lang geworden aber 3 Monate war auch eine lange Zeit für mich ! Ich hoffe einfach das ich nicht noch eine 3 Abklärung machen muss und besonders nicht in dieser Institution wo ich mir manchmal sehr unglücklich gefühlt habe!!

    Elvira Zimmermann

  5. Ich habe heute noch Transkripts hinzugefügt, damit auch Blinde die Briefe vorgelesen bekommen können. Wenn ich dabei etwas falsch gemacht habe, bitte melden!

  6. Liebe Elvira

    Ganz grossen und herzlichen Dank für die lange und ausführliche Beitrag. Ich habe mich darüber sehr gefreut.

    Ja, ich kenne selber auch die Situationen von der Stiftung Rodtegg. Ich wollte meine Arbeit so wie möglich selbständig erledigen. Die Betreuerinnen akzeptierten das nicht, obwohl ich diesen Auftrag schon kenne. Sie mussten mir auch immer ständig genau aufklären. In meinem Arbeitszeugnis steht sogar, dass ich «genaue Erklärung» für die Aufgaben benötige!

    Dort dürfen die Mitarbeiterin während der Arbeitszeit viel schwatzen. Da stand ich allein wegen die Gehörlosigkeit da und konnte nicht voll mitverfolgen. Das machte mich damals sehr traurig und frustriert.

    Cam